Ständig steigende Strompreise machen die Anschaffung einer Photovoltaikanlage für Hauseigentümer immer attraktiver. Kein Wunder, denn je größer die Spanne zwischen dem jeweiligen Kilowatt-Preis des Energieversorgers und der Einspeisevergütung ist, desto lohnenswerter wird der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom. Leider ist der Bedarf an Energie jedoch nicht zu allen Zeiten genau gleich: Erzeugter Solarstrom wird nicht immer exakt dann benötigt, wenn gute Wetterverhältnisse mit viel Sonnenschein für eine hohe Nutzbarkeit der Anlage sorgen. Mit effizienten Speicherlösungen können Betreiber von Photovoltaikanlagen hier aber einen guten Weg gehen, um Strom zur späteren Nutzung aufzusparen. In unserem nachfolgenden Beitrag erläutern wir Ihnen, wann sich die Anschaffung eines Solarstromspeichers lohnt und was Sie dabei beachten sollten.

Verdopplung der nutzbaren Strommenge

Mit einem guten Speicher lässt sich der Eigenverbrauch des von einer Photovoltaikanlage erzeugten Solarstroms messbar steigern. Grundsätzlich ist sogar eine Verdoppelung der nutzbaren Strommenge für die persönliche Verwendung möglich – eine Tatsache, die nicht unerhebliche Kosteneinsparungen mit sich bringt! Hauseigentümer, die Ihre Photovoltaikanlage mit einem Speicher ausrüsten, profitieren daher von einer hohen Autarkie und können ihre Ausgaben für zuzukaufenden Netzstrom deutlich vermindern.

Die Ausstattung einer Photovoltaikanlage mit einem Solarstromspeicher ist für Sie als Hausbesitzer dabei vor allem dann attraktiv, wenn Sie den erzeugten Strom weitestgehend selbst nutzen und einen Speicher mit hohem Wirkungsgrad und langer Lebensdauer wählen. Dank der vielen mit dem Einbau eines Solarstromspeichers verbundenen Vorteile bleiben Sie somit weitestgehend unabhängig von der Preispolitik der Energiekonzerne und können sich überdies sicher sein, dass der von Ihnen genutzte Strom tatsächlich aus umweltschonender Quelle stammt. Ein Privileg, dass Ihnen auch Anbieter von „grünem Strom“ kaum zu 100 Prozent zusichern können!

Attraktiv vor allem im Rahmen der Neuanschaffung einer Photovoltaikanlage

Insbesondere im Rahmen der Neuanschaffung einer Photovoltaikanlage lohnt es sich, über einen optionalen Stromspeicher nachzudenken. Oft lassen sich bei einem entsprechend konzipierten Gesamtpaket günstige Konditionen aushandeln, die den Preis für die Solarstromanlage insgesamt verringern. Sofern Sie Interesse an einer derartigen Umsetzung Ihres Wunsches nach kostengünstiger und umweltschonender Stromerzeugung haben sollten, sprechen Sie uns gern an! Das Team von Elektro Plaggenborg steht Ihnen bei allen Fragen hinsichtlich einer zügigen und qualitativ hochwertigen Umsetzung mit Rat und Tat zur Seite.

Gute Speicher sorgen für hohe Effizienz

Als Stromspeicher für Photovoltaikanlagen werden häufig Bleibatterien eingesetzt. Der Nachteil besteht hier in einer relativ geringen Lebensdauer von maximal 2.000 vollständigen Ladezyklen. Zudem beträgt die Entladetiefe rund 50 Prozent, weswegen nur rund die Hälfte des gespeicherten Sonnenstroms für den Eigenverbrauch genutzt werden kann. Aus diesem Grund ist es sehr empfehlenswert, den Speicher der eigenen Anlage lieber mit modernen Lithium-Ionen-Batterien auszustatten.

Diese sind deutlich effizienter und zeichnen sich durch eine lange Nutzungsdauer aus. Obwohl Lithium-Ionen-Batterien in der Anschaffung ein wenig teurer sind als Bleibatterien, lohnt sich die Entscheidung zugunsten dieser Speicherform unterm Strich deutlich. So überzeugen Lithium-Ionen-Batterien nicht nur mit einer Lebensdauer von etwa 6.000 Ladezyklen (dreimal so viele wie bei Bleibatterien!), sondern versprechen auch eine Nutzbarkeit von 90 Prozent des gespeicherten Stroms.

Durch die hiermit verbundenen Einsparungen (längere Lebensdauer, höhere Effizienz) kommen Sie mit der Anschaffung eines hochwertigen Solarspeichers mit Lithium-Ionen-Batterien also langfristig gesehen deutlich günstiger als mit Bleibatterien.

Angebotene Fördermaßnahmen nutzen

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage mit Stromspeicher können Sie in vielen Fällen mithilfe von Fördermaßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verringern und kommen so in den Genuss einer relativ preiswerten Errichtung. Die KfW hat hierzu das Förderprodukt Nr. 275 „Erneuerbare Energien – Speicher“ aufgelegt. Unterstützt wird die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage.

Die angebotene Förderung besteht dabei sowohl aus einem zinsgünstigen Kredit als auch aus einem Tilgungszuschuss des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Förderbar ist nicht nur die Neueinrichtung einer Photovoltaikanlage mit Speicher, sondern auch die Nachrüstung eines Batteriespeichers, sofern Ihre Anlage nach dem 31. Dezember 2012 in Betrieb genommen wurde. Zu den genauen Konditionen und Bedingungen hält die KfW umfangreiches Informationsmaterial bereit. Gern steht Ihnen aber auch das Team von Elektro Plaggenborg für diesbezügliche Fragen zur Verfügung.

 

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